Bummelspaziergang
Bummelspaziergang mit Deinem Hund
(auch bei Leinenpflicht)
Tipps für einen entspannten Spaziergang mit dem Hund:
Ein entspannter Bummel-Spaziergang mit Deinem Hund kombiniert soziale Interaktion, sowie Schnüffeln und Erkunden, mit kontrollierten Begegnungen.
Es fördert die Bindung, wenn der Hund entspannt an lockerer Leine neben dem Hundeführer läuft, aber auch Umweltreize verarbeiten darf.
Für ein entspanntes Erlebnis ist es wichtig, den Spaziergang nicht als reines "Nebeneinanderherlaufen" zu gestalten, sondern den Hund aktiv teilhaben zu lassen.
• Richtige Ausrüstung (Geschirr, Leine Leckerchen),
- Überforderung verhindern:
strukturierter Beginn und Pausen, dem Alter, Temperament, Tagesform des Hundes angepasste Beschäftigung
Vorbereitung:
Leine am Geschirr befestigen
Aus dem Auto Aussteigen (nach dem Signal «warten»)
Etwas herumspazieren, bislen lassen, evtl. auch das grosse Geschäft
Ein klares Ritual zu Beginn (z.B. Freigabe zum Lösen) sorgt für eine gute Grundstimmung.
Nimm Die Zeit !
Weniger ist mehr!
Es geht nicht darum, eine möglichst grosse Strecke zurückzulegen.
Du und Dein Hund sollten eine gute Zeit zusammen verbringen.
Schnüffeln und Sucharbeiten machen müde!
Du und Dein Hund werden glücklich und zufrieden sein.
- Gemeinsam gehen
… soll Spass machen
Einladung mit motivierender Stimme «komm, gehen wir»
Zum Beispiel: mal schneller gehen, dann wieder langsamer gehen, Kurven einbauen, umkehren in eine andere Richtung gehen und wieder umdrehen … - Leinenführigkeit:
Der Hund läuft entspannt an lockerer Leine, ohne zu ziehen, und orientiert sich nach vorne.
Belohnungsecken einbauen – bis dahin gehen wir (z.B. 1…2…3…4…etc), dann gibt es eine Belohnung (nicht immer schwieriger machen, abwechseln !)
Wenn der Hund zieht: stehen bleiben, warten bis er sich wieder nach dem HF orientiert – loben oder Leckerchen und dann weitergehen.
Richtungswechsel machen das Gehen an der Leine spannend.
Nach einer kurzen Distanz und immer wieder: Belohnung - Rückruf-Übungen
zur Kontrolle an der Schleppleine
Wenn der Hund am Ende der Leine angelangt ist - stehen bleiben - einfach in die andere Richtung gehen - ohne Leinenruck - und eine Belohnung, wenn der Hund wieder bei mir ist
- Vogelfutter (Hundefutter) an verschiedenen Stellen streuen
(suchen und fressen lassen – solange wie der Hund braucht)
und dann weiter zum nächsten Vogelfutter
- Schnüffeln erlauben:
Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan; Schnüffeln hilft dem Hund, die Umgebung zu verstehen und Stress abzubauen.
Am besten ein paar Spiele einbauen – mit einem versteckten Gegenstand, Futterbeutel – Leckerchenspur - Schnüffeldecke
Ein grosses Badetuch ausbreiten – darauf werden Spielsachen gelegt – dazwischen immer wieder mal ein Leckerchen (Futterstückchen gehen auch). Der Hund DARF in seinem Tempo alles absuchen. Auch eine gute Beschäftigung im Haus bei schlechtem Wetter.
- Abrufübungen - möglichst ohne Leine (sichern mit Schleppleine)
sich selbst verstecken – kurze Distanz – Hund findet mich
ich mache mich klein (in die Hocke gehen – ich renne weg … (Hund rennt mir nach)
- Besuch im Gartenrestaurant
Eine eigene Decke mitnehmen – genügend Abstand zu anderen Leuten und Hunden – mitnehmen: ein gefüllter Kong oder eine Lickmat
- Umweltreize dosieren:
Besonders für Welpen können Spaziergänge schnell zu einer Reizüberflutung führen, daher Reize langsam steigern.
Verschiedene Orte aufsuchen und möglichst nur ein neuer Ort oder eine Schwierigkeit (andere Hunde, Pferde, Verkehr, etc.) pro Mal - Erholung:
Nach einem Hundebummel oder Stadt-Besuch sollte der Hund auch zur Ruhe kommen, z.B. keine Aktivitäten, keine Signale, einfach auf einer Decke liegen, Ttouches, eine LickMat oder gefüllter Kong, leichte Streicheleinheiten (wenn der Hund das mag)
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